Musik für den Frieden

Da eine Begegnung von russischen und deutschen Jugendlichen in Form einer Russlandfahrt aufgrund der politischen Lage momentan nicht möglich ist, haben wir, die Russischgruppe der 10. Klassen, am Friedensprojekt Musik für den Frieden teilgenommen. Dazu sind wir vom 21.10. bis zum 02.11.2025 in die Türkei gereist, um für zwei Gesangsaufführungen zu proben. Dort haben wir einige neue Erfahrungen gesammelt und viele tolle Sachen erlebt!

Ulrike und Thomas Vogt gründeten 2018 die Initiative Musik für den Frieden. Sie taten sich mit dem Jugendtheater Premier aus Twer unter der Leitung von Andrey Korjakov zusammen. Gemeinsam organisieren sie Aufführungen, bei denen gesungen und getanzt wird. Die Grundidee des Projekts ist das Aufrechterhalten der Freundschaft durch den regelmäßigen Austausch zwischen deutschen und russischen Jugendlichen, die sowohl in Russland als auch in Deutschland auftreten. Da dies wegen der aktuellen politischen Lage nicht mehr möglich ist, finden die Konzerte nun in der Türkei statt. Der Verein Musik für der Frieden e.V. wurde im Oktober 2021 gegründet. Im Jahr darauf erhielten Ulrike und Thomas Vogt zusammen mit Andrey Korjakov den Göttinger Friedenspreis.

Am 26.10. begannen unsere Proben. Die Probentage liefen meist ähnlich ab: Um 10 Uhr versammelten wir uns, um den Tag zu besprechen und uns in Gruppen auszutauschen. Eine Stunde später begannen wir, unter Anleitung der Studierenden der PH zu proben. Die Texte der Lieder waren auf Deutsch, Russisch, Türkisch und Englisch. Gegen 13:30 Uhr gab es Mittagessen mit anschließender Mittagspause. Um 15:00 Uhr hatte entweder die deutsche oder die russische Gruppe Probe, denn jede Gruppe hatte auch noch eigene Stücke. Nach zwei Stunden gab es einen Wechsel. Anschließend gab es um 19:00 Uhr Abendessen. Danach hatten wir entweder noch eine Besprechung oder Freizeit.

Am 30.10. fand das erste Konzert in Izmir statt. Nach dem Mittagessen hatten wir eine kurze Pause, in der wir die Stadt erkunden konnten. Daraufhin gab es noch eine Durchlaufprobe und um 20:30 Uhr begann das Konzert. Gegen Mitternacht waren wir dann wieder im Hotel.

Das zweite Konzert in Bursa lief fast genauso ab.

Insgesamt war die Klassenfahrt eine große Achterbahnfahrt der Gefühle. Wir haben viele neue Städte und Länder gesehen und trotz der stressigen Proben war sie sehr schön und alle haben viele Erfahrungen mit anderen Kulturen und Menschen gesammelt!

Die Russischgruppe der 10. Klassen des Schuljahres 2025/26.


Erhalt eines besonderen Raums für Begegnung in Spanien - Spendenaufruf

Liebe Schulgemeinschaft,

wir richten uns an Sie, um Ihnen ein ganz besonderes Projekt in Alicante – Spanien vorzustellen. Um dieses Projekt weiterführen zu können, möchten wir Sie um Ihre Spende bitten. Hintergründe zum Projekt und zum Spendenaufruf finden Sie im Folgenden. Wir bedanken uns bereits jetzt herzlich für Ihre Unterstützung und Ihr Engagement.

Mit freundlichen Grüßen
die Spanischfachschaft

Spendenkonto: 
Waldorfschulverein Freiburg St. Georgen e.V.
GLS Bank Bochum
IBAN DE77 4306 0967 0017 2988 00
BIC GENODEM1GLS

Bitte mit dem Betreff: Spenden Jurten


Martinsmarkt 2025

Bei schönstem Herbstwetter draußen und gemütlicher Atmosphäre drinnen fand am 15. November unser diesjähriger Martinsmarkt statt.

Abwechslungsreiche Verkaufsstände, einladende Cafés mit den verschiedensten kulinarischen Angeboten, Pizza aus dem Lehmofen sowie ein Würstchenstand luden die zahlreichen Besucherinnen und Besucher zum Genießen und Verweilen ein.

Ein vielfältiges Kreativ- und Erlebnisangebot sorgte außerdem wie jedes Jahr dafür, dass auch bei den Kindern keine Langeweile aufkam.


Die Freie Waldorfschule Freiburg St. Georgen ...lebt Demokratie - eine Kurz-Doku

 

 

In Zusammenarbeit mit der Landesarbeitergemeinschaft der Freien Waldorschulen Baden Württemberg, entstand im Rahmen eines Projektes für Instagram, eine Kurz-Doku über unsere Schule. In dem kurzen Film werden die demokratischen Strukturen unsere Schule vorgestellt - angefangen mit dem Klassenrat, über den Schülerrat bis hin zum neuen Leitungsteam. 

Seien Sie gespannt und hören Sie Stimmen unsere Schule zum Thema "Die Freie Waldorfschule Freiburg St. Georgen ...lebt Demokratie"

 


Präsentation der Jahresarbeiten der Klasse 8a

Präsentation der Achtklassarbeiten – im Allgemeinen und Besonderen

Ich bin Lucian aus der Klasse 8a und möchte hier über die Entstehung und Präsentation der diesjährigen Achtklassarbeiten berichten.

Für alle, die keine Waldorf-Schüler*innen sind oder waren, erkläre ich, was die Achtklassarbeiten sind: Jede*r Achtklässler*in sucht sich ein Thema aus, mit dem er / sie sich über einen längeren Zeitraum beschäftigt. Die Achtklassarbeit besteht aus einem schriftlichen und einem praktischen Teil. Die Themen, die man selbständig auswählt, sind sehr unterschiedlich. In unserer Klasse gab es unter anderem folgende Themen: Den Bau einer kuppelbaren Drei-S-Bahn (Gondel), ein umgebautes Pocket Bike, das jetzt einen Motorrad-Motor hat, den Bau eines Speed Boots, das Herstellen von Bonbons, das Nähen einer Jacke – zum Erstaunen mancher war dies das Thema eines Jungen – Brotbacken, Konditorei, Tierfotografie und Porträtzeichnen.

Wenn der schriftliche und der praktische Teil fertiggestellt sind, hört die Arbeit nicht auf. Denn nun folgen die Vorträge. Dazu gehört auch der Aufbau von Präsentationsständen. Alle Schüler*innen gestalten eine Ausstellung ihrer Themen für die anderen Schüler*innen der Schule sowie für die Eltern, die auch zu den Vorträgen eingeladen werden.

Unsere Aufregung bekamen wir zu spüren, als am Freitagmorgen die Ausstellung begann. Manche übten noch ihre Vorträge, andere gestalteten ihre Stände. Manche freuten sich, andere waren nervös.

Nicht jedem / jeder fiel die Achtklassarbeit leicht. Vielen wurde bewusst, was wohl in der Oberstufe von einem gefordert wird.

Nach zwei Tagen waren die Präsentationen dann geschafft. Endlich fertig!

Mein Fazit: Den Vortrag zu halten war nicht so schlimm wie ich mir vorgestellt hatte. Im Nachhinein bin ich froh, dass ich nichts Technisches gemacht habe, da ich mitbekam wie meine Freunde auch zwei Tage vor dem Abgabetermin noch mit technischen Problemen zu kämpfen hatten. Daher möchte ich den Achtklässler*innen raten, sich über die Themenwahl Gedanken zu machen und ihre Arbeit gut zu planen.

Sie fragen sich sicher, was mein Thema war. Nun, das sage ich Ihnen: Ich habe ein Praktikum gemacht bei der Freiburger Straßenzeitung und einen Artikel geschrieben. Sie finden ihn in der Dezemberausgabe des FREIEnBÜRGER. Der Titel meines Artikels lautet: "Ist das noch witzig oder schon zu viel?" und handelt von Satire.

Lucian Paul, 8a