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Die Begeisterung für Zugfahren und der Traum auf der längsten durchgehenden Zugstrecke der Welt zu fahren, führte Oskar Fehrenbach und Sibylle Springer mit einer elften Klasse im Jahr 2002 nach Irkutsk. Aus dieser wagemutigen Unternehmung ist ein inzwischen fester Bestandteil unseres Schullebens gewachsen – die Russlandfahrt der zehnten Klassen und die Partnerschaft mit der Waldorfschule Irkutsk

Begegnung mit Sibirien

Während einer dreiwöchigen Reise dürfen unsere Schüler die kulturellen und sprachlichen Besonderheiten Russlands, die sie seit der ersten Klasse im Rahmen des Russischunterrichts kennenlernen, aus eigener Anschauung erleben. Die Klangbilder der russischen Sprache werden in Begegnungen, Entfernungen und intensivem Eintauchen (eigenständiger Wirksamkeit) erlebbar. Eine inzwischen traditionelle Route führt die Reisenden über die Hauptstadt Moskau mit der transsibirischen Eisenbahn in den asiatischen Teil Russlands nach Irkutsk und von dort aus zum Baikal, dem heiligen Meer Sibiriens, zu dem Schamanenfelsen "Schamanka", der heiligen Stätte der Burjaten.

Zu Gast auch bei uns

Empfangen von Menschen, die die inzwischen langjährige Beziehung zu unserer Schule mit Herzenswärme und Begeisterung tragen, werden die Schüler in Gastfamilien untergebracht. Ab hier beginnt für die TeilnehmerInnen ihre individuelle Entdeckungsreise. In gemeinsamen Projekten, die zuhause vorbereitet, während der Fahrt realisiert und von der Stiftung DRJA finanziell unterstützt werden, verbinden sich die Schüler der beiden Seiten auf dieser Reise.

Die Fortsetzung der Russlandfahrt findet zum einen im Rahmen eines Gegenbesuchs der Irkutsker Schüler im selben Jahr statt, zum anderen im Zuge eines Sozialpraktikums, das einige der Teilnehmer in der 12. Klasse in Russland absolvieren.

Begegnung, die nachwirkt

Die Motivation, sich intensiver mit der Sprache, dem Land und auch seiner Politik auseinanderzusetzen, ist durch Unmittelbarkeit der Begegnungen deutlich gestiegen. Diejenigen, die sich vor Ort ein Bild der Lebensverhältnisse machen konnten, die auf große Herzlichkeit und Gastfreundschaft gestoßen sind, lassen sich nichts mehr vormachen und bilden sich ihre Meinung unabhängig, aufgrund der gemachten Erfahrungen und weniger unter dem Eindruck der Berichterstattung in den Medien.
Das Projekt Russlandfahrt wirkt durch Nachhaltigkeit, und somit ernten nicht nur die Schüler die Früchte dieser langjährigen Partnerschaft, sondern auch Kollegen, Eltern und Freunde der beiden Schulen, die diese prägen und tragen.

Die Schule in Irkutsk

Auf der Website unserer Partnerschule finden Sie weitere Eindrücke und Informationen.