Schulprofil

Die Waldorfpädagogik ist die Grundlage der Freien Waldorfschule Freiburg St. Georgen. Wir sind eine zweizügige Schule mit in der Regel 24 Kindern pro Klasse. Diese Klassengröße ermöglicht es, die individuellen Begabungen und Fähigkeiten der Kinder zu fördern und deren Entwicklungsschritte nachhaltig zu begleiten. Künstlerische, handwerkliche und kognitive Fächer sind uns hierbei gleich wichtig. Neben dem klassischen Waldorfabschluss nach der 12. Klasse können bei uns der Hauptschul- und der Realschulabschluss, die Fachhochschulreife sowie das Abitur erworben werden. Rund 600 Schüler*innen besuchen die Freie Waldorfschule Freiburg St. Georgen aktuell.

Großen Wert legen wir in den ersten Schuljahren auf vielfältige Bewegungsmöglichkeiten in den Klassenzimmern. Die Klassen 1 bis 4 sind mit dafür speziell entwickelten Tischen und Bänken ausgestattet.

Der Klassenlehrer/die Klassenlehrerin begleitet die Schülerinnen und Schüler durch acht Schuljahre; eine vierjährige Oberstufenzeit schließt sich an. Bis zu ihrem jeweiligen Abschluss bleiben die Schülerinnen und Schüler als Klassengemeinschaft zusammen.

Das Kind
in Liebe empfangen,
in Ehrfurcht erziehen
und in Freiheit entlassen.

Rudolf Steiner

Wir als Schule leben im Selbstverständnis einer solidarischen Gemeinschaft. Darunter verstehen wir, dass wir Unterschiedlichkeiten tolerieren und uns gegenseitig dort tragen, wo Hilfestellung und Unterstützung von Nöten sind.

  • Schüler
    Schüler

    WOW-Day

    Jedes Jahr findet in etwa am Michaelstag (29. September) der WOW-Day (World of Waldorf) statt. Hier werden die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe aktiv, um Spenden zu akquirieren, die der weltweiten Waldorfbewegung zu Gute kommen.

  • Sozialpraktikum

    Soziale Nachhaltigkeit pflegen wir auch dadurch, dass wir den Schülerinnen und Schülern in der 11. Klasse ein Sozialpraktikum ermöglichen, wodurch sie tiefe Einblicke in die Lebensumstände von Menschen erhalten, die ihren Alltag trotz Einschränkungen oder äußerer Behinderungen meistern.

  • Sozialer Arbeitgeber

    Ein weiteres Feld ist unser Engagement als Arbeitgeber auch für Menschen mit Behinderungen sowie für Menschen, die aus sonstigen Gründen auf dem ersten Arbeitsmarkt nur wenige Chancen haben. Insbesondere im Bereich der Haustechnik haben wir in den letzten Jahren einen hohen Anteil der zu besetzenden Stellen an entsprechend benachteiligte Menschen vermitteln können. Der KVJS, der Kommunalverband für Jugend und Soziales, hat unserem Einsatz durch die Übergabe eines Preises Ausdruck verliehen.

  • Einkaufspolitik

    Auch sind wir bestrebt, kleine und lokale Firmen bei der Vergabe von Aufträgen und bei dem Materialeinkauf zu bevorzugen. Gleiches gilt für Waren von Werkstätten für Menschen mit Behinderung, von denen wir beispielsweise sämtliche unserer Schulhefte beziehen.

  • Partnerschulen

    Zu unseren Partnerschulen haben wir ebenfalls intensive Verbindungen. Da insbesondere die Freien Waldorfschulen in Russland keine staatlichen Förderungen genießen, sind sie weit mehr als Freie Waldorfschulen in Deutschland von Spenden und Zuwendungen abhängig. Regelmäßig wird daher ein Teil der Erlöse des Martinsmarkts an unsere Partnerschule gespendet.

  • Gemeinwohlökonomie

    Derzeit arbeiten Schülerinnen und Schüler an einer Analyse unserer Schule nach den Kriterien der Gemeinwohlökonomie.

  • Solidarische Elterngemeinschaft

    Ein zentraler Aspekt der sozialen Ausgestaltung unserer Schule stellt die Ausgestaltung der Erziehungsbeiträge dar, die von den Erziehungsberechtigten zu leisten sind. Mehr zu diesem Thema finden Sie unter (Link).

    Unser ökologischer Fußabdruck, den auch wir als Schule auf diesem Planeten hinterlassen, liegt uns sehr am Herzen. Wir betreiben einen großen Aufwand um unsere Umwelt so gut es geht zu schützen und die Artenvielfalt zu wahren. Ausdruck findet dies in folgenden Bereichen:

    • Biologische Lebensmittel

      Wir legen einen hohen Stellenwert auf die Verwendung von biologisch erzeugten Lebensmitteln sowie nach Möglichkeit auf deren regionale Bezugsquellen. Die angebotenen Speisen und Getränke in den Pausen und insbesondere die täglich in der eigenen Cafeteria frisch zubereiteten Speisen sind stehen für hohe Qualität und Nachhaltigkeit. Gleiches gilt auch für die Speisen und Getränke, die den Kindern im Hort angeboten werden.

    • Schulhühner
      Schulhühner
    • Apfelbäume
      Apfelbäume

      Schulgarten

      In unserem Schulgarten werden verschiedene Nutz- und Zierpflanzen nach ökologischen Gesichtspunkten angebaut. Dabei spielen der Landschaftsschutz, der Erhalt der Artenvielfalt und die Gestaltung einer tier- und insektenfreundlichen Biosphäre

      Ein weiterer Schulgarten, auf dem sich ein Obstbaumbestand, Beerenobst, Grünflächen sowie ein Getreidefeld befinden, liegt auf dem sonnenverwöhnten Schönberg.

      Beide Gärten werden im Gartenbauunterricht gehegt und gepflegt, die Ernte etwa zu Marmeladen und Kräutersalz weiterverarbeitet.

    • LED-Beleuchtung

      Durch Fördermittel vom Land Baden-Württemberg konnten zahlreiche Leuchtmittel in Klassenzimmern auf LED umgestellt werden.

      Im Rahmen des Förderprogramms für Klimaschutzprojekte in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) haben wir einen Zuwendungsbescheid über Bundesmittel zur Sanierung der Hallen- und Innenbeleuchtung- des Hauptgebäudes mit LED-Technologie vom BMU erhalten.